Haltungskosten senken mit Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer

Die Haltungskosten für Kraftfahrzeuge steigen wieder: Der schwache Euro treibt die Kraftstoffpreise in die Höhe und viele Kfz-Versicherungen wollen ihre Prämien anziehen, um Defizite auszugleichen. Autohalter haben jedoch zwei Möglichkeiten, die Kosten zu dämpfen, und zwar über die Kfz-Versicherung und die Kfz-Steuer.

Für die Autoversicherer war der Preiskampf der vergangenen drei Jahre ein Verlustgeschäft. Sie haben ein Minus von etwa drei Millionen Euro erwirtschaftet, stellt der Brancheninformationsdienst Map-Report in seinem aktuellen Bericht fest. Damit sind die Unternehmen gezwungen, die Preise deutlich anzuziehen – einige Versicherungsgesellschaften verlangen bis zu 115 Prozent mehr.

Dem Kunden bleibt ein Wermutstropfen: Da er keine zusätzlichen Leistungen erwarten kann, hat er ein außerordentliches Kündigungsrecht. Das heißt, er kann innerhalb eines Monats die Gesellschaft wechseln. Wer Kosten sparen möchte, sollte sich schon jetzt bei anderen Anbietern umsehen und einen Versicherungsvergleich machen.

Im Prinzip lohnt sich für Versicherte ein alljährlicher der Kfz-Versicherung Vergleich, da die Verträge in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr haben. Denn Versicherer berücksichtigen in den Tarifen auch die fahrpraktische Erfahrung und das Alter des Kunden. Damit kann dieser mit jedem neuen Lebensjahr neue Tarife wahrnehmen, die ihm vorher verwehrt blieben. Auch ein Wohnortwechsel bietet die Möglichkeit, neue Angebote zu nutzen, da die Kfz-Versicherung auch die Regionalklasse berücksichtigt.

Online-Portale bieten kostenlose Tarifrechner und Versicherungsvergleiche, mit deren Hilfe Suchende schnell die interessantesten Autoversicherungen finden können. Direkte Angebote können sie sich direkt über die Internetseiten der Kfz-Versicherungen einholen. Für die Kfz-Versicherung gilt eine außerordentliche Kündigungsfrist von einem Monat vor Laufzeitende. Da die meisten Verträge mit dem Kalenderjahr auslaufen, sollte die Kündigung zum 31. November dem alten Versicherer vorliegen.

Die Kfz-Steuer bietet ebenfalls eine Möglichkeit, Haltungskosten zu reduzieren. Über die Einsparmöglichkeiten können sich Interessierte über Online Kfz-Steuerrechner im Internet einen Überblick verschaffen.
Für die Abgabe gilt generell: Jeder Halter muss für sein Kraftfahrzeug eine Kfz-Steuer zahlen, sobald er es für den Straßenverkehr zulässt. Bei PKW errechnet sich die Steuer nach der Größe des Motorhubraums und nach dem Schadstoff- und Kohlendioxidausstoß. Das Straßenverkehrsamt beurteilt die technischen Besteuerungsgrundlangen. Bei der Besteuerung des Hubraums unterscheidet die Behörde zwischen Motorart und Schadstoffklasse.

Wer Kfz-Steuern sparen möchte, der kann sein Auto nachrüsten, um in eine bessere Schadstoffklasse zu erhalten, zum Beispiel durch den Austausch des Katalysators (KAT). Er kann bereits mit einem Wechsel von der Euro-1- in die Euro-2-Norm bereits eine deutliche steuerliche Ersparnis erzielen. Die Umrüstung vermerkt die Werkstatt mit einer neuen Schadstoffschlüsselnummer im Fahrzeugschein. Ein positiver Nebeneffekt: Der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs steigt – und damit auch Versicherungswert in der Kfz-Versicherung.

Quelle: versicherungaktuell.com

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