

„Cash for Clunkers“ – So heißt das amerikanische Vergleichsmodell zu der deutschen „Abwrackprämie“. Das „Bargeld für Schrottlauben“ soll den Verbrauchern einen Anreiz bieten, ihre alten, wenig umweltfreundliche Fahrzeuge gegen neuere und verbrauchssparende Fahrzeuge auszutauschen. Der entsprechende Gesetzesentwurf soll bis zu 4 Milliarden Dollar zu einem steigenden Absatz von spritsparenden Autos beitragen. Pro Fahrzeug sollen dabei bis zu 4500 Doller (3200 Euro) bereitgestellt werden.
Durch diesen Gesetzesentwurf erhofft sich die USA sowohl die konjunkturellen Effekte zur Sicherung der Arbeitsplätze, als auch eine Senkung den Ölverbrauchs und der Umweltbelastung. Je nach Spritersparnis bekommen Autokäufer dabei einen Gutschein über 3500 US-Dollar (2490 Euro) oder 4500 Us-Dollar (3200 Euro). Die Vorraussetzung dafür ist, dass das neue Fahrzeug im Gegensatz zum Alten mit ener Gallone (3,8 Liter) Sprit 4 Meilen (6,4 Kilometer) weiterfährt (für die 3500 Us-Dollar). Für die 4500 US-Dollar dagegen mit einer Gallone mehr als 10 Meilen.
Einziger Kritikpunkt ist dabei, dass es auf den amerikanischen Straßen überwiegend große spritfressende „Trucks“ und somit diese Gesetzesneugestaltung laut Experten lediglich „Augenwischerei“ bedeutet.
Die amerikanische Version der Abwrackprämie hilft ähnlich wie in Deutschland der gebeutelten den Auto-Industrie. So verzeichneten die Statistiken in der ersten Woche der Abwrackprämie einen Kauf von rund 250.000 spritsparendere Fahrzeuge. Damit wurde in dieser Zeit ca. 1 Milliarde Euro in die US-Abwrackprämie gesteckt und das Weiße Haus will aufgrund des großen Erfolges die Mittel weiter aufstocken. Barack Obama hat dieses konjunkturelle Mittel als eines der Elemente bezeichnet, die anhaltende Rezession zu überwinden.