

Aufgrund der Abwrackprämie und der Einführung der an dem Spritverbrauch gemessenen Kfz-Steuer hat sich der Pkw-Absatz in Deutschland weiter stabilisiert. Mit den 340.000 Neuzulassungen wurde der Vorjahreswert um 30 Prozent übertroffen, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Seit Jahresbeginn stiegen damit die Neuanmeldungenum 27% auf 2,4 Millionen Neuwagen.
So sind bei den einzelnen Autobauern durchaus Stabilisierungstendenzenzu erkennen, was auch durch die neu eingeführte US-Abwrackprämie zustande kommt. So hat Ford nunmehr seit 2 Jahren das erste Jahr eine Absatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.
So hat VW im ersten Halbjahr zwar einen operativen Ergebnis von weniger als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 50% zu verzeichnen, aber die liegen weit unter den von Analysten vermuteten 70%. Für das Gesamtjahr verhält sich Europas größter Automobilhersteller verhalten optimistisch, da man sich wohl nicht dem allgemeinherrschenden Abwärtstrend entziehen könne, aber im Vergleich zu den anderen Autobauern wird VW immer noch besser abschneiden und in der Krise Marktanteile gewinnen. Die direkten Konkurrenten hatten dabei nicht so sehr von der Abwrackprämie profitiert wie VW und deswegen rote Zahlen geschrieben.
Auch für Experten sei es verwunderlich, wie VW es schaffe so viele Fahrzeuge zu verkaufen.